CHOPIN NIGHT
Piano forte Als genialer Improvisator und Pianist verkörperte Chopin innerhalb der Phalanx der großen Virtuosen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als das Klavier zum Leitmedium der Musik wurde, den eleganten und feinfühligenTraumtänzer. Chopin hat ausschließlich für das Klavier komponiert und damit exemplarisch vorgeführt, dass zumindest in seinem Jahrhundert im Grunde auch eine Gattung genügte, um sein Weltbild zu formulieren. Melancholie hat nicht nur Chopins Leben geprägt, sondern auch zur Magie seiner Persönlichkeit beigetragen. Er hat unter seinen Krankheiten gelitten, aber er hat sie auch kultiviert und aus ihnen eine seltsame poetische Kraft bezogen. Die Intensität seiner Musik steht im konträren Verhältnis zu seiner zerbrechlichen Erscheinung. Seine Kompositionen faszinieren durch die enge Verbindung von Melodik, Harmonik und Rhythmik.
Anlässlich des 200. Geburtstagsjahres des genialen polnischen Komponisten und Klaviervirtuosen widmet das CCRD opderschmelz ihm eine opulente „Chopin Night", an der mehrere bekannte nationale wie auch internationale Klaviervirtuosen teilnehmen. Zum Abschluss soll aufgezeigt werden, wie modern Chopin auch heute noch wirkt, insbesondere wenn seine Musik in Verbindung mit Jazz gebracht wird.
Programm
- Kevin Tamanini: Polonaise op.44 / Mazurka op.53 No.3 / Nocturne op.15 No.2 /
- Romain Nosbaum: Fantaisie op.49 en fa mineur / Nocturne op.62 No.2 en mi majeur
- Kevin Tamanini & Romain Nosbaum, vierhändig: Varitation ré majeur sur un aire national de Moore
- David Ianni: Ballades 1,2,3 et 4
- Cathy Krier: Préludes op.28 / 3 Préludes op. posth
- Florian Krumpöck: Études op.10
- Kae Shiraki: Sonate No.2 op.35
- Jean Muller: Sonate No.3 op.58
- Florian Krumpöck: Études op.25
- Michel Reis (p) & Aaron Kruziki (sax): Jazz on Chopin